Hochschule Coburg

Freiräume für einen Hochschulcampus

Über das gesamte Plateau des Campus wird ein 60cm-Raster wie ein Teppich gelegt, um die Vielfältigkeit der Gebäude, der Erschließungen und der Freiräume
zu vereinheitlichen und zu beruhigen. Das Raster wird je nach Nutzungsintensität mit Großformat-Platten (60x120cm) oder Rasenfugen versehen.
Die auf dem Campus zahlreichen Höhenunterschiede und Böschungen werden durch ebenfalls 60cm breite, 45cm hohe Blöcke abgestuft. Auf dem Campus entstehen darurch an vielen Orten kommunikative Zonen. Die vielen Stützmauern, die derzeit Teilbereiche der Plätze für die Nutzung ausklammern, werden dadurch überflüssig, Rampen werden in die Plätze integriert. Das Raster nimmt alles spielerisch und organisch auf: Rettungswege und Zufahrten, Platznutzungen und die Bewegungen der Topografie.

Eichen und Kiefern breiten sich über den Campus aus, in Bereichen der Vedichtung bilden sie Haine als Aufenthalts- und Kommunikationsorte, in anderen Bereichen begleiten sie den Spaziergänger über den Campus. Die Charakterbäume schaffen auf dem Hochschulcampus Identität und zugleich über die Jahrzehnte steten Wandel.


Realisierungswettbewerb mit Ideenteil:
Gebäude 2a der Hochschule Coburg
Auslober: Freistaat Bayern
Bearbeitung: 2013
Beplante Fläche: 42.000 m²
Arbeitsgemeinschaft mit sinning architekten